Wirtsberg Landwüst

Von vielen Punkten des Oberen Vogtlandes ist der Wirtsberg bei Landwüst als markanter Geländepunkt erkennbar.

Vor allem sticht das Gipfelhaus auf dem 664 m hohem Berg mit seiner eigenwilligen Bauweise ins Auge.
Nachdem 1985 das Gerüst des trigonometrischen Punktes nicht mehr besteigbar war, konnte sich die Idee der Mitstreiter um Architekt Benno Kolbe durchsetzen und es wurde keine der übliche Schutzhütten gebaut.
So entstand - inspiriert eventuell vom damals vom Kirchenforst daneben betriebenen Meiler - das Gebäude in Achteckform, in dem auf genialer Weise auf zwei Etagen eine Rundumsicht gewährleistet ist.
Die überwiegend aus Holz bestehende Konstruktion erbauten Handwerker der LPG Pflanzenproduktion Breitenfeld und des Freilichtmuseums Landwüst.
Interessant auch, dass noch kurz vor der Wende die Hinweistafeln über Orientierungspunkte in Richtung Bayern abmontiert werden mussten.
Für Wanderer bietet der Aussichtsturm Schutz vor Witterungsunbilden, freie Sicht in alle Richtungen und eine gute Orientierung für ein weites Umfeld.
Neben dem Aussichtsgebäude ist noch ein Teil der königlich-sächsischen Triangulierungsstation aus dem Jahre 1876 erhalten.